Wie bereiten wir die Wanderung vor?  

Konzept

Das Konzept der future.camp® Events basiert auf der Kooperation mit Akteuren im Bereich Nachhaltigkeit und auf dem Showcasing von Angeboten, die nachhaltige, suffiziente Lebensstile begünstigen. Die Coaches der Workshops, Podiums-diskussionen und Aktivitäten sind Experten in einem Themengebiet der Nachhaltigen Entwicklung und treten als Vorbilder und Motivatoren auf. Sie sind meist Organisationen, Institutionen, Unternehmen oder Startups angegliedert, welche Dienstleistungen im Bereich nachhaltige Lebensstile und Suffizienz anbieten.

Aufbau

Der Aufbau der future.camp®  Workshops ist dem Format des World Cafés angelehnt, setzt den Fokus aber klar auf das Training und die Ausübung einer Tätigkeit. Die future.camp® Formate beinhalten nie mehr als 3 miteinander verwandte Themenkreise, damit ein Training und eine Vertiefung in dem gesetzten Zeitrahmen möglich ist.

Methodik

Die World-Café Methodik ist ansprechend, flexibel und intuitiv. Sie vereint folgende 7 Aspekte :

 1. Kontext 

future.camp® setzt den Kontext gemäss dem Themenbereich, der behandelt wird. Es werden geeignete Vorbilder und Coaches gesucht, Tätigkeiten organisiert und ein Zielpublikum gewählt. Die Themen werden immer in den Kontext der Nachhaltigkeit gestellt und es muss klar sein, welches Ziel der Workshop erreichen will: future.camp® setzt ein Hauptziel: Jeder Teilnehmer soll unmittelbar nach dem besuch des Workshops eine Haltungs / Verhaltensänderung umsetzen können. “Ziel dieses Workshops ist es, dass Ihr morgen schon anfangen könnt, euren Fussabdruck zu reduzieren, also suffizienter und nachhaltiger zu leben”

 2. Atmosphäre 

future.camp® gibt der Schaffung eines gastfreundlichen, sinnstiftenden Raumes grosse Bedeutung. Die Location für jeden Workshop soll eine Verbindung zum behandelten Thema haben. Die Workshop-Teilnehmer sollen sich willkommen und inspiriert fühlen. Wichtig ist das Vorhanden sein eines gemeinsamen Bereichs für Einführung, Austausch und Abschluss (meist ein Ort mit Projektionsfläche für Präsentationen / und / oder eine Küche für Food und Getränke Option) sowie drei separate Bereiche mit Sitz-Runden für Gruppen-Aktivitäten.

 3. Relevanz 

Um einen Gesinnungswandel zu fördern müssen klare Fragen rund um den vorgegebenen Themenbereich gestellt werden, damit zielgerichtete Diskussionen entstehen. Der Workshop muss sich auf die Beantwortung dieser Fragen konzentrieren. Ebenso müssen einfache  Übungen und Aufgaben angeboten werden, die in kurzer Zeit gelöst werden können und ebenso zuhause repliziert werden können. Dies schafft einen klaren Rahmen, Effizient und Vertrauen in die Methodologie.

 4. Partizipation 

Wir fördern Respekt und Gemeischaftssinn indem wir alle Teilnehmer einladen, aktiv an den Diskussionen und Übungen teilzunehmen. Jedem Menschen soll die Freiheit gegeben werden, sich einzubringen, mitzudiskutieren und Lösungen vorzuschlagen. Für zurückhaltende Menschen gibt es Übungen, um auf andere zuzugehen. Sie haben aber auch die Möglichkeit einfach nur aktiv zuzuhören.

 5. Kollaboration 

Die future.camp® Workshops geben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich frei zwischen den Tischen / Themengebieten zu bewegen. Es können sich Gruppen bilden und es entsteht eine freie Dynamik. Es entsteht keine Langeweile und  es besteht weniger Möglichkeit, dass sich Teilnehmer passiv verhalten. Die aktive Partizipation an den Diskussionen und Aktivitäten bewirkt erwiesenermassen einen nachhaltigeren Lerneffekt als die passive Teilnahme.

 6. Empathie

Die future.camp® Workshops fördern das Zuhören, die Empathie und somit den Respekt für andere Meinungen. Wir testen das Zuhören am Ende der Workshops, indem wir die Teilnehmer über die Ziele und lernergebnisse der anderen Teilnehmer befragen. Viele Übungen fördern zudem die Kooperation in Gruppen sowie das Erreichen eines gemeinsamen Ziels.

 7. Kommunikation 

Die Wiederholung des Gelernten ist ein wichtiges Training für den Sinneswandel und die Verhaltensänderung. Deswegen werden die Teilnehmer am Schluss jeder Runde aufgefordert, das Gesagte zu wiederholen und die Meinungen anderer zu widerspiegeln. Zum Schluss jedes Workshops sollen die Teilnehmer in der grossen Runde ihre Ziele für die Zeit nach dem Workshop formulieren. Ebenso werden die Teilnehmer dazu aufgefordert, sich über die Teilnahme des Workshops hinaus auszutauschen und Probleme gemeinsam zu lösen (Foren, Stammtische, Social Media, etc.)